Details
Peru ist unterteilt in drei völlig unterschiedliche Klimaregionen und innerhalb dieser hat sich eine ganz unterschiedliche Musik entwickelt: Costa – die Küste, Sierra – die Anden, das Hochland Selva – der Regenwald. Während die Costa am Humboldtstrom liegt, beginnt die trockenste Wüste der Erde, die Atacama, an der Grenze zu Chile. In den Anden dagegen herrscht ein extrem raues Klima. An der Küste, vor allem in der Region um Lima, lebten die aus Afrika verschleppten Sklaven, die auf Plantagen arbeiteten. Sie entwickelten eine eigene Musik, die auf Elementen aus Afrika und Spanien basiert. In der Selva, einer dichtbewachsenen und undurchdringlichen Region, wo die Flüsse von den Anden zum Amazonas fließen, entwickelten die Indianer eine Musik, die dem Klang der Natur folgte, verbunden mit rituellen Elementen, Imitationen von Tierstimmen und Urwaldgeräuschen. In der Hauptstadt Lima ist die kreolische Musik heimisch, der Vals criollo. Auch die sogenannte Kunstmusik ist in Peru verbreitet, und das schon seit der Kolonialzeit. Damals benutzten Missionare Musik als Mittel der Christianisierung der Indianer. Eine besonders wichtige Rolle für die Entwicklung der Barockmusik spielte die Kathedrale von Lima. Religiöse und fürs Theater bestimmte Musik gelangte vor allem in Lima und Cuzco (Sierra) zur Blüte. Die peruanische Oper entwickelt sich erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Zur selben Zeit wächst in den Städten das Interesse an traditioneller peruanischer Musik, aus der sich auch ganz eigene Formen von Rock und Pop entwickelt haben. Was daraus heute geworden ist, erfahren sie in diesem Hörbuch: „Nicht nur andine ... Musik aus Peru.“
Zusatzinformation
| ISBN | 978-3-942864-20-6 |
|---|---|
| Audioformat | 4 CDs / 295 Min. |
| Verpackung / Einband | DigiPack |
| Limitierte Edition | Nein |
| Gewicht | 1 |
| EAN | 9783942864206 |
| Textform | Nein |
| Lieferzeit | 2-3 Tage |



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