Kafkas Bibliothek / Jürgen Born
Kafkas Bibliothek – Jürgen Born gewährt Einblicke in Kafkas Lektüren
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Grillparzer, Dostojewski, Kleist, Flaubert – Schriftstellerpersönlichkeiten, die Kafka als seine „eigentlichen Blutsverwandten“ empfand. Was Kafka anzog und interessierte, waren insbesondere Biografien, Autobiografien und Tagebücher: Zeugnisse an der Schnittstelle zwischen Künstler und Mensch, Arbeit und Leben. Aber Kafkas Lektüren und auch Lektüre-Empfehlungen an Freunde und Verwandte umfassen weit mehr. Was Kafka las und wie er las, mit welchen Autoren, Texten und Themen der Schriftsteller vertraut war, welche Bücher er vermutlich schnell aus der Hand gelegt hat, in welchen Büchern er welche Notizen machte – Jürgen Borns beschreibendes Verzeichnis beleuchtet Kafkas Lektüren genau und gibt so ein Verständnis von der Ideenwelt, aus der einer der größten, wenn nicht der größte Literat des zwanzigsten Jahrhunderts geschöpft haben mag.
„Mit diesem „beschreibenden Verzeichnis“ hat Jürgen Born ein gründlich gearbeitetes Standardwerk geliefert, an dem niemand vorbeigehen kann, ohne sich selbst und der eigenen Erkenntnisfähigkeit zu schaden.“ (Michael Serrer/Zeitschrift für Germanistik)
Jürgen Born wurde 1927 in Danzig geboren. Er studierte Anglistik und Germanistik an der Freien Universität Berlin, an der Harvard-University und an der Northwestern University. |
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