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Aktuelle Veranstaltungen



Der Process

Entstehung und Geheimnis von Kafkas Roman

   

Lesung und Gespäch.

Mit Reiner Stach und Axel Grube

Am 4. Februar, 19:30

Schauspielhaus Düsseldorf (Kleines Haus)

Kafkas Roman Der Process zählt zu den bedeutsamsten und zugleich rätselhaftesten Werken der Weltliteratur. Wie Kafka auf diesen Romanstoff und seine Traum-Motive verfallen ist, warum es sich um einen Schlüsseltext der Moderne handelt und wie man dem Geheimnis seiner Wirkung auf die Spur kommen kann, erörtern der Kafka-Biograf Reiner Stach und der Verleger Axel Grube (onomato).

  Kafka Zeichnung 
     

 Archiv


 

   

Veranstaltung mit dem Kafka-Biografen Reiner Stach:

Franz Kafka, Dora Diamant und das Judentum

   
     

Am 8. Nov. findet im »onomato« eine Veranstaltung zu Franz Kafka und Dora Diamant statt. Der zur Zeit wohl bedeutendste Kafka-Biograf Reiner Stach wird Auszüge aus seiner Biografie lesen und im Gespräch mit dem Verleger und Hörbuch-Sprecher Axel Grube erläutern. Dabei wird es vor allem auch um die weit voneinander entfernten jüdischen Welten gehen, die in dieser Paar-Beziehung aufeinandertrafen.

 

Am 8. November 2012      |      Beginn 20:00 Uhr     |     onomato, Birkenstr. 97, 40233 Düsseldorf

  Dora Diamant 
     

Die Veranstaltung ist zugleich Auftakt zum ersten

crowdfunding des onomato Verlags:

Für die Veröffentlichung der ersten Biografie Dora Diamants von der US-amerikanischen Autorin Kathi Diamant, ist ab dem 1. November ein crowdfunding bei startnext ausgeschrieben. http://www.startnext.de/bio-dora-diamant

   Franz Kafka
     

Reiner Stach, geboren 1951 in Rochlitz (Sachsen), studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik. Für mehrere große Verlage arbeitete er als Wissenschaftslektor und als Herausgeber von Sachbüchern. 1987 erschien seine Monografie 'Kafkas erotischer Mythos' im Fischer Taschenbuch Verlag. Unter dem Titel 'Kafka. Die Jahre der Entscheidungen' erschien 2002 bei S.Fischer der erste Band seiner dreibändigen Kafka-Biografie, 2008 folgte 'Kafka. Die Jahre der Erkenntnis'; beide Bände sind mittlerweile ins Englische und Spanische übersetzt. Der abschließende Band, der sich Kafkas frühen Jahren widmen wird, steht noch aus.

   Reiner Stach
     

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Axel Grube       mobil:  0176 707 45 103         onomato Verlag:  0211 398 38 28

http://www.onomato.de/ 

http://www.onomato.de/zum-verlag/veranstaltungen.html 

http://www.startnext.de/bio-dora-diamant

http://www.onomato.de/buch/dora-diamant-biografie.html

   

 


   



Bisherige Veranstaltungen



Kafkas Spiele  -  Ein Abend mit einem anderen Kafka
Von und mit Reiner Stach und Axel Grube

Eine Veranstaltung der Buchhandlung Proust, des Schreibheft, Zeitschrift für Literatur und des Museum Folkwang, Essen.

Vortrag von Reiner Stach
Die Originaltexte las Axel Grube. Begrüßung: Beate Scherzer

 
Kurze Audio-Mitschnitte von dem Abend

(Der Storch im Zimmer)

(Der Nachbar)


An der Spitze unseres literarischen Kanons thront Franz Kafka, und jeder deutschsprachige Gymnasiast vernimmt zumindest einmal den Sound dieses Autors. Dennoch beruht die Kenntnis von Kafkas Werk meist auf einer äußerst schmalen Auswahl seiner Texte. Und selbst Literaturkennern stehen vor allem Alpträume vor Augen, wenn sie an Kafka denken. 

Ein ganz anderes, farbigeres Bild erscheint, wenn man die zahlreichen literarischen Fragmente, die Tagebücher und Briefe Kafkas mit einbezieht. In all diesen Genres hat sich seine sprachliche Produktivität entfaltet, und erst in der Gesamtschau werden viele Facetten sichtbar, die mit seinem asketischen und
düsteren Nimbus als eigentlich unvereinbar gelten. Das betrifft vor allem seinen Humor, der bei Kafka in fast allen denkbaren Variationen vorkommt.


„Kafkas Spiele“ ist ein vom Kafka-Biografen Reiner Stach zusammengestellter Abend: eine kleine
Kreuzfahrt durch den ebenso umfangreichen wie verwinkelten Nachlass Kafkas. Dabei gibt es einen Kafka zu entdecken, der offenbar Freude hat am Spiel mit Formen, Einfällen und Pointen.


Reiner Stach, geboren 1951 in Rochlitz (Sachsen), studierte in Frankfurt Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik. Ende der neunziger Jahre begann er mit der Arbeit an einer großen Kafka-Biographie. Zwei von drei Bänden sind mittlerweile im S.Fischer Verlag erschienen: Kafka. Die Jahre der Entscheidungen und Kafka. Die Jahre der Erkenntnis.

Axel Grube ist Verleger und Autor des Hörbuchprogramms des onomato Verlags.  Nach einem Studium arbeitete er als Musiker und Musikproduzent und seit mehr als 10 Jahren auch als Berufssprecher.


Beate Scherzer begann ihre Buch- handelskarriere 1968 in Karlsruhe. 1983/1984 Besuch der Mimenschule Lecoq in Paris; bis 1990 als Schauspielerin freie Theaterarbeit beim Zelt-Theater „Fliegende Bauten“.

Seit September 1990 Mitgründerin und Geschäftführerin der Buchhandlung im Grillo-Theater in Essen, seit 2005 "proust  Wörter + Töne". In den letzten Jahren Organisation und Abwicklung der Büchertische bei allen großen Theater-festivals (Ruhrtriennale, Mülheimer Theatertage usw.) im Ruhrgebiet. Management, Organisation und Moderation von über 400 Lesungen, Buchvorstellungen und Matinéen.


Besten Dank an die Veranstalter:

              


 

   Publikum / © Buchhandlung Proust

Im Museum Folkwang, Essen   © Buchhandlung Proust

Rainer Stach, © Buchhandlung Proust

Reiner Stach  © Buchhandlung Proust

Axel Grube, © Buchhandlung Proust

Axel Grube  © Buchhandlung Proust

Beate Scherzer, Axel Grube und Rainer Stach / Axel Grube, © Buchhandlung Proust

Beate Scherzer, Axel Grube und Reiner Stach  
© Buchhandlung Proust

Rainer Stach und Axel Grube, © Buchhandlung Proust

Reiner Stach und Axel Grube   © Buchhandlung Proust

     
 

In der Reihe: Kafkas Bibliothek
Der Prager Kreis und die Frage nach dem freien Willen

Freitag, 15.04.2011  19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Institut, Bilker Str. 12

Vortrag und Gespräch von und mit Axel Grube und Dr. Marco Sorace

Auf verschiedene Art und Weise waren die Freunde des engeren Prager Kreises mit der alten Frage nach der Willensfreiheit des Menschen befasst. Felix Weltsch mit seinem frühen philosophischen Werk "Gnade und Freiheit", Max Brod mit vielen literarischen Bezügen zum "Problem Nummer Eins" – und Franz Kafka mit der hohen Kunst der Aporie.
In dem Vortrag und Gespräch wird die Frage, auch im Zusammenhang mit der Situation der jüdischen Literaten und Philosophen in Prag und Wien allgemein, dargestellt und erörtert.
"Wie die Entwicklung des Geistes, dieses Durchbrechen der Freiheit vor sich geht, hat Weltsch in wunderbarer Weise dargetan; seine Unterscheidung von tiefem und flachem Wollen, seine Lehre vom ladenden Willen, seine Polemik gegen die, welche sagen: "Ich kann nicht" (…) – diese Lehre von Felix Weltsch ist so erhaben tröstend, so zuversichtlich, so im besten edelsten Sinne jüdisch, daß jeder Auszug, den ich versuchen würde, ihre Wirkung herabsetzten müßte." (Hugo Bergmann: Gnade und Freiheit. Bemerkungen zum Buche Felix Weltschs. In: Der Jude, Jg. 6 (1921) Nr. 1, S. 69–71)

 
     
 

Abraham aus islamischer Sicht. Ein Beitrag zur abrahamitischen Ökumene

Samstag, 09.04.2011  20 Uhr   /   onomato ev

Vortrag von Dr. Hortense Reintjens-Anwari und Gespräch

Gewöhnlich werden Judentum, Christentum und Islam als "abrahamitische" Religionen bezeichnet, da sie darin übereinkommen, sich auf Abraham als Stammvater zu berufen. Solche Gemeinsamkeit liefert, so kann man sich denken, zwischen diesen Religionen den Ansatz eines Trialogs, der sich besonders hierzulande aus mehreren Gründen aktuell aufdrängt. Die Referentin beleuchtet diesbezüglich islamische (vor allem sufische) Perspektiven auf den Patriarchen, die in ihm "die Urverbindung, die Urreligion" eines jeden wahrhaft Gläubigen mit dem einzigeinen Gott verbürgt sehen. Für viele sicher überraschend, eröffnet sich in den von Dr. Reintjens-Anwari zitierten Texten aus Koran und Sufitum eine lange Tradition einer interreligiösen Annäherung von Juden, Christen und Muslimen als die eine Gemeinde im Haus des Abraham.

 
     

Ich muss in die Weite, so weit es geht."
Karl Wolfskehl und Margarete Susman im Briefwechsel

Donnerstag, 31.03.2011  20 Uhr  /   onomato

Vortrag von Professor Dr. Daniel Hoffmann, Lesung und Gespräch.

Der Briefwechsel zwischen dem Dichter Karl Wolfskehl und Margarete Susman, Philosophin und Dichterin, beginnt 1934. Wolfskehl befindet sich im Exil in Italien. Im Gespräch über seine jüdischen Gedichte "Die Stimme spricht" wird das Ringen um die Bewahrung des Geistes sichtbar. Im jüdischen Schicksal im Dritten Reich erkennen beide eine Chiffre für den Verrat Deutschlands am Geist.
Lesung ausgewählter Passagen aus dem Briefwechsel und dem lyrischen Werk der beiden, begleitet von einem literaturhistorischen Kommentar (Daniel Hoffmann). Anschließend Publikumsgespräch.

 
     

Zu den Quellen einer Verantwortungsethik bei Hans Jonas.
Erinnerung an einen jüdischen Philosophen aus Rheydt

Dienstag, 29.03.2011  20 Uhr     /    onomato künstlerverein / Birkenstr. 97

Lesung, Vortrag und Gespräch mit Axel Grube

Ermutigt von einer poetischen Form der Philosophie bei Plato, erzählt Hans Jonas in "Der Gottesbegriff nach Auschwitz" in einem "selbsterdachten Mythos" von einem "werdenden Gott". Machtlos und ohne Ziel, aber begabt mit einem kosmogonischen Eros der Entwicklung ist das göttliche Sein der Verantwortung des Menschen überlassen. Er greift damit ältere Ideen der lurianischen Kabbala von der Kontraktion Gottes (Zimzum) auf und stellt die Verantwortung des Menschen so besonders heraus. Der Vortrag nimmt Bezug auf drei Reden von Jonas ("Wissenschaft als persönliches Erlebnis").

 


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