Hannah Arendt: Über das Böse

Hannah Arendt: Über das Böse

12,80 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Als Sofortdownload verfügbar

3 Varianten bei gleichem Programm:

BITTE WÄHLEN SIE

Volltextlesung von Axel Grube. (358 Min.) Hannah Arendt geht in dieser Vorlesung der Frage... mehr

Volltextlesung von Axel Grube. (358 Min.)

Hannah Arendt geht in dieser Vorlesung der Frage nach, wie – nach dem beispiellosen Zusammenbruch und Versagen von Moral im Sinne von Tugend und Sitte im Nationalsozialismus – eine Ethik oder gar Natur des Guten begründbar ist. In freier Bezugnahme auf Denker wie Kant, Sokrates, Jesus von Nazareth und Friedrich Nietzsche lässt sie sich von dem Empfinden leiten, dass das »Böse« ein »Oberflächenphänomen« ist:

»Das größte Böse ist nicht radikal, es hat keine Wurzeln, und weil es keine Wurzeln hat, hat es keine Grenzen, kann sich ins unvorstellbar Extreme entwickeln und über die ganze Welt ausbrei-
ten …« Das Gute bzw. das Bedürfnis, Gutes zu tun, erscheint hingegen als die ursprünglichere Kraft, als naturgegebene Energie, als genuiner Instinkt. »Und natürlich ist es auch dieses Mehr an Kraft (Nietzsche), diese extravagante Großzügigkeit oder der ›überströmende, verschwenderische Wille‹, der Menschen dazu veranlaßt, Gutes tun zu wollen und es gerne zu tun. Was bei den wenigen und bekannten Menschen, die ihr ganzes Leben dem ›Gutes-Tun‹ gewidmet haben, wie Jesus von Nazareth oder der heilige Franziskus von Assisi, am offenkundigsten ist, ist sicher nicht Sanftmut, sondern eher eine überfließende Kraft, vielleicht nicht des Charakters, sondern schon ihrer Natur.« (Hannah Arendt)

Weiterführende Links zu "Hannah Arendt: Über das Böse"
Zuletzt angesehen